Die Nachfolge im Jahre 1927, unter dem Präsidium von Valentin Schlag.
Die Aktivitäten der Karnevalsgruppe wurden bis zum politischen Umbruch
1934 mit großem Zuspruch und Erfolg durchgeführt.
Dem „Gesellenverein“, der seinen Ursprung in der katholischen
Kirchengemeinde hatte, war es weiterhin nicht mehr möglich, unter diesem
Namen öffentliche Veranstaltungen abzuhalten. Die politische Situation
machte es notwendig, eine „scheinheilige“ Namensfindung im Sinne
des „Führers“ zu finden.
Karnevalisten sind bekanntlich schlitzohrig. Zur Hilfe kam, dass das Kolpinghaus
im südlichen Stadtteil von Rheydt stand. Um den politischen Schein zu
wahren, wurden die Buchstaben „SS“ als Symbol
gewählt. Dahinter versteckten sich die beiden Worte „Sonniger
Süden“.