Vereinsgeschichte
1927 - 1944

Die Nachfolge im Jahre 1927, unter dem Präsidium von Valentin Schlag.

Die Aktivitäten der Karnevalsgruppe wurden bis zum politischen Umbruch 1934 mit großem Zuspruch und Erfolg durchgeführt.
Dem „Gesellenverein“, der seinen Ursprung in der katholischen Kirchengemeinde hatte, war es weiterhin nicht mehr möglich, unter diesem Namen öffentliche Veranstaltungen abzuhalten. Die politische Situation machte es notwendig, eine „scheinheilige“ Namensfindung im Sinne des „Führers“ zu finden.
Karnevalisten sind bekanntlich schlitzohrig. Zur Hilfe kam, dass das Kolpinghaus im südlichen Stadtteil von Rheydt stand. Um den politischen Schein zu wahren, wurden die Buchstaben „SS“ als Symbol gewählt. Dahinter versteckten sich die beiden Worte „Sonniger Süden“.