Die Nachfolge im Jahre 1945, unter dem Präsidium von Engelbert Heck.
Durch seine Initiative gelang es, mit den aus dem zweiten Weltkrieg heimkehrenden
Freunden, einen Neubeginn unter dem Namen: „Grosse Karnevalsgesellschaft
der Kolpingsfamilie Rheydt“ zu machen.
Mit bescheidenen Mitteln, aber umso größerer Begeisterung wurden
die Schwierigkeiten zu bewältigen versucht und gemeistert.
So mussten beispielsweise die Besucher der Veranstaltungen das Heizmaterial
mitbringen, um die Raumtemperaturen erträglich zu halten. Die Programme
wurden aus eigenen Reihen gestaltet.
Diese Zeit darf in aller Ehrlichkeit als besonders schön herausgestellt
werden, weil es eine dankbare Aufgabe war, den Mitmenschen in den schweren
Jahren der Nachkriegszeit Freude zu schenken.
Im Saale von Dammer auf der Bachstraße, brachte Werner Ophoven eine
Persiflage auf das Hitler-Regime. Die Echtheit der „Hitler-Type“
ließ bei den anwesenden britischen Offizieren Zweifel aufkommen, ob
die Meldung über den Tod des Führers wahr sei.
Im Jahre 1950 wurde eine neue Namensänderung erforderlich, weil das Generalsekretariat
der Kolpingsfamilie eine Verbindung der Begriffe „Kolpingsfamilie“
und „Karnevalsgesellschaft“ beanstandete.
Die Bannerfarben der Kolpingsfamilie: Schwarzes „K“ auf goldenem
Grund machten die Namensfindung leicht. Die Arbeit im Dienste der Freude wurde
unter dem Namen „Karnevals-Gesellschaft Schwarz-Gold Rheydt“
fortgeführt.
Die Nachfolge im Jahre 1951, unter dem Präsidium von Peter Pesch.
Er schwang das Narrenzepter bis zum Jahre 1955 über die Freunde und
das närrische Volk.